Eine der beiden neuen Therapieformen ist die „Kognitive Verhaltenstherapie“ (KVT). Hier soll das Essverhalten der Frauen normalisiert und die mit der Essstörung verbundenen Probleme bearbeitet werden, wie etwa die Fähigkeit, Konflikte und Probleme zu lösen. Die zweite Therapieform ist die „Fokal psychodynamische Psychotherapie“ (FPT). In dieser sollen vor allem ungünstige Beziehungsgestaltungen und die Verarbeitung von Gefühlen bearbeitet werden. Sowohl KVT als auch FPT verlaufen jeweils in 40 ambulanten Einzelsitzungen über einen Zeitraum von etwa zehn Monaten. Die Teilnahme an der Studie ist für die Betroffenen kostenlos.
Bestimmte Voraussetzungen schließen eine Teilnahme an der bis Ende 2009 laufenden Studie jedoch aus. Dazu zählen zum Beispiel schwere psychische Erkrankungen, akute Selbstmordgefahr, Drogenmissbrauch, Einnahme von Neuroleptika und Schwangerschaft. Auch wenn das Untergewicht vor allem körperliche Ursachen hat sowie bei einer bereits laufenden Psychotherapie ist eine Teilnahme nicht möglich.
Das Universitätsklinikum Erlangen hat unter der Telefonnummer 09131/85-35927 eine Hotline eingerichtet, unter der sich Freiwillige für eine Studienteilnahme melden oder weitere Informationen einholen können.
Letzte Änderung des Artikels: 2007-11-12 19:29
Verfasser des Artikels: admin
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