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Wege aus der Magersucht 

Liebe BesucherIn! Liebe BesucherIn!

2008-10-07 11:34

Magersucht - Trennung zwischen Körper und Seele Hilfestellung durch Hypnose Magersucht - Trennung zwischen Körper und Seele Hilfestellung durch Hypnose

GTH SchweizMagersucht, bekannt als "Anorexia Nervosa", wurde zum ersten Mal von Charles Lasegue im Jahr 1873 beschrieben. Vor 30 Jahren war es noch eine seltene Krankheit. Jetzt steigen die Zahlen der Krankheitsfälle ständig. Die Meisten der Betroffenen sind zwischen 13 und 20 Jahre jung. Leider erreicht die Krankheit jetzt bereits 8 bis 10-jährige Mädchen und Jungen.

Die Statistiken zeigen, dass 30% der Erkrankten wieder gesund werden, 35% nimmt zwar wieder etwas zu, empfindet sich aber immer noch als "fett", 25% bleiben chronisch krank. 10% sterben an den Konsequenzen dieser Krankheit, Selbstmord eingerechnet.

Niemand weiss genau, welches die Ursachen dieser Krankheit sind. Offenbar gibt es nicht nur einen einzelnen Auslöser dafür. Die Experten sind sich immerhin darüber einig, dass die Krankheit so früh wie möglich erkannt und behandelt werden sollte. Je später sie erkannt wird, desto geringer sind die Heilungschancen für die Betroffenen.

Aus der Sicht der Tiefenpsychologie handelt es sich bei der Magersucht um eine Trennung zwischen Körper und Seele. Die meisten Betroffenen erkennen, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, können dieses Gefühl aber nicht aufhalten, es ist wie eine Sucht. Etwas in ihnen löst diese Emotionen aus, doch diese bleiben unbewusst, unklar. Auch wenn der Kopf an einem Punkt erkennen kann, dass da ein Problem sein könnte, hat das Bewusstsein keine Kontrolle mehr darüber. Durch Erhebungen mittels Fragebogen versuchten wir die Gefühle dieser jungen Menschen zu erkennen. Deutlich wurde, dass die meisten jungen Frauen den eigenen Körper hassen, die natürliche weibliche Form verabscheuen. Die Menstruation als starkes weibliches Symptom muss verschwinden. Die Weiblichkeit wird also unterdrückt. Bei den jungen Männern ist es wichtig, eine "männliche" Figur zu haben, stark und imponierend zu wirken. In beiden Fällen besteht eine Ablehnung des Körpers. Der eigene Körper wird vom Betroffenen nicht akzeptiert.

Als Folge hören diese Menschen auf sich zu ernähren. Die meisten bestrafen sich durch Selbstverletzungen. Auf der einen Seite lehnen sie den Körper ab und wollen ihn nicht wahrhaben. Auf der andern Seite suchen sie gerade das Körpergefühl auf diese schmerzliche Weise. Vielleicht bestrafen sie sich auch, indem sie leiden wollen. Doch zur gleichen Zeit wollen sie dieses Gefühl auch nicht haben und möchten -wortwörtlich- "verschwinden". Viele erwähnen den Wunsch nach einem spirituellen Leben. Sie denken, dass die Suche der Spiritualität durch das Verschwinden des Körpers stattfinden könnte. Das Motto könnte lauten "je mehr Kontrolle ich über meinen Körper habe, desto näher komme ich der Spiritualität".

In der menschlichen Existenz gehören Körper und Seele zusammen. Wir sind "Ganz" oder "Heil", wenn beide Teile zusammen eine harmonische Einheit bilden. Die Trennung zwischen Körper und Seele verursacht grosse seelische Schmerzen, Depression, Schlaflosigkeit, Einsamkeit, Tod.

Wie Hypnose wirken kann

Wenn diese junge Menschen zu sich selber finden und sich selbst akzeptieren, werden sie das innere Gleichgewicht finden, das sie brauchen, um die Krankheit loslassen zu können. Die Hypnose kann auf diesem Weg zur Ganzheit sehr gut helfen, denn sie erlaubt die eigenen Blockaden zu erkennen und in die tiefen Ebenen der Gefühle zu kommen.

Mit der hypno-integrativen Therapie in Hypnose wird die gesamte Lebensgeschichte des betroffenen Menschen betrachtet. Es handelt sich um eine sogenannte bewusste Hypnose. Das bedeutet, dass der Betroffene zwar in Hypnose ist, doch ein Teil von ihm bewusst wahrnimmt, was während der Hypnose passiert. Das erlaubt, die unbewussten Zusammenhänge, die in der Hypnose auftauchen ins Bewusstsein zu bringen und verständlicher zu machen. Das hilft, sich mit der Situation zu versöhnen, Widerstände loszulassen.

Wenn die Arbeit gründlich, Schritt für Schritt und integrativ gemacht wird, findet die Person den Kontakt zu sich selber wieder und kann die inneren Blockaden lösen, und somit auch das eigene Gleichgewicht in sich selber wieder erreichen. Das bedeutet, dass sie das Symptom, die Magersucht, loslassen kann, weil sie sich selber wieder als Ganzheit wahrnehmen kann, in der eigenen Natur. Die Trennung zwischen Körper und Seele ist nicht mehr notwendig und löst sich von selbst...

Info: gth.ch
2007-11-12 19:36

Bundesweite Studie sucht Teilnehmerinnen Bundesweite Studie sucht Teilnehmerinnen

Magersucht (Anorexia nervosa) wird in Deutschland bislang mit einer Standard-Richtlinienpsychotherapie behandelt, die auf lange Sicht oft zu Problemen bei der Genesung oder Verhaltensrückfällen führt. Um eine bessere Behandlung zu gewährleisten, hat die Universität Erlangen diesen Sommer die bundesweit unter dem Namen „Anorexia nervosa treatment of our patients“ (ANTOP) laufende Studie gestartet. In dieser sollen zwei neue Therapieformen mit der Standardtherapie verglichen werden. Für die Studie werden insgesamt 237 Teilnehmerinnen gesucht, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen. So sollten die Betroffenen älter als 18 Jahre sein und einen BMI zwischen 15 und 18,5 haben. Die Teilnehmerinnen werden zufällig einer der drei Therapieformen zugeteilt und in regelmäßigen Abständen zum Therapieverlauf befragt.

Eine der beiden neuen Therapieformen ist die „Kognitive Verhaltenstherapie“ (KVT). Hier soll das Essverhalten der Frauen normalisiert und die mit der Essstörung verbundenen Probleme bearbeitet werden, wie etwa die Fähigkeit, Konflikte und Probleme zu lösen. Die zweite Therapieform ist die „Fokal psychodynamische Psychotherapie“ (FPT). In dieser sollen vor allem ungünstige Beziehungsgestaltungen und die Verarbeitung von Gefühlen bearbeitet werden. Sowohl KVT als auch FPT verlaufen jeweils in 40 ambulanten Einzelsitzungen über einen Zeitraum von etwa zehn Monaten. Die Teilnahme an der Studie ist für die Betroffenen kostenlos.

Bestimmte Voraussetzungen schließen eine Teilnahme an der bis Ende 2009 laufenden Studie jedoch aus. Dazu zählen zum Beispiel schwere psychische Erkrankungen, akute Selbstmordgefahr, Drogenmissbrauch, Einnahme von Neuroleptika und Schwangerschaft. Auch wenn das Untergewicht vor allem körperliche Ursachen hat sowie bei einer bereits laufenden Psychotherapie ist eine Teilnahme nicht möglich.

Das Universitätsklinikum Erlangen hat unter der Telefonnummer 09131/85-35927 eine Hotline eingerichtet, unter der sich Freiwillige für eine Studienteilnahme melden oder weitere Informationen einholen können.

Bin ich essgestört?

Therapiemöglichkeiten


Info: onmeda.de
2007-11-12 19:29

Sehr hohe Sterblichkeitsrate - Gefährliche Magersucht! Sehr hohe Sterblichkeitsrate - Gefährliche Magersucht!

Magersucht ist nach Meinung von Experten die psychische Krankheit mit der höchsten Sterblichkeitsrate. Bis zu 15 Prozent der Betroffenen im Erwachsenenalter würden an den Auswirkungen der Krankheit sterben, sagte der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen (DGESS), Manfred Fichter, am Mittwoch in München. Von Donnerstag bis Sonntag diskutieren Experten bei einer Tagung in Prien am Chiemsee über dieses Thema.
 
Die meisten Betroffenen sterben nach Auskunft Fichters an den direkten Folgen der Mangelernährung, aber auch die Zahl der Selbstmorde ist hoch. Nur rund die Hälfte der Patienten könne wieder ganz geheilt werden. "Essstörungen werden oft belächelt, aber es ist wichtig, dass sie ernst genommen werden", sagte der Mediziner. Aus diesem Grund hat die DGESS auch zu einer Mahnwoche aufgerufen, die an diesem Sonntag zu Ende geht.
 
Nach Schätzungen der Gesellschaft leiden in Deutschland rund sechs Prozent aller Frauen zwischen 15 und 35 Jahren an Magersucht oder einer anderen Essstörung wie etwa Bulimie (Ess-Brech-Sucht). Bei Männern sind Essstörungen seltener: Auf zehn Frauen kommt durchschnittlich ein Mann. Auch die Therapie der Krankheit sei bei Männern einfacher. "Männer wollen Muskeln haben und bei der Magersucht schmelzen irgendwann auch die weg. Und dann sind Männer leichter zu motivieren, wieder etwas zu essen", so Fichter, Chefarzt der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee.
 
Als Ursache für Essstörungen gelten unter anderem äußere Belastungen wie Stress und starke Selbstwertprobleme. Hinzu kommen oft Depressionen. "Der Patient denkt dann nur noch an Essen, Nahrung, Gewicht, Figur", beschrieb Fichter. Die Therapie von Essstörungen sei nicht einfach. Medikamente würden bei den Kernsymptomen der Magersucht überhaupt nicht helfen. Auch sind viele medizinische Einrichtungen nach Einschätzung Fichters noch nicht gut genug für eine derartige Therapie gerüstet. Hier müsse noch mehr geforscht und besser informiert werden.

Weitere Informationen unter: http://www.dgess.de oder http://www.essprobleme.com  


Info: n-tv.de
2007-11-12 19:26

Werbung mit Magersucht verboten Werbung mit Magersucht verboten

Umstrittene Toscani

Die Modemarke Nolita muss ihre Skandal-Werbekampagne mit einer Magersüchtigen stoppen, entschieden italienische Behörden. Starfotograf Toscani kündigte eine Klage an.

Die Kampagne gegen Magersucht des italienischen Modefotografen Oliviero Toscani für die Fashion-Marke Nolita ist verboten worden.

Die italienische Werbeaufsichtsbehörde IAP befand: "Werbung muss die Würde des Menschen in all ihren Formen respektieren." Gegen diesen Grundsatz verstoße die Abbildung des ausgemergelten Frauenkörpers.

Anlässlich der Mailänder Modewoche hatte Toscani ein Foto des an Magersucht leidenden Modells Isabell Caro entworfen, das seitdem zahlreiche Plakatwände von Mailand bis Rom ziert. Mit "No. Anorexia" wollte er auf die Problematik des Schlankheitswahns, der "in den meisten Fällen durch von der Modeindustrie geschaffene Stereotype entsteht", aufmerksam machen, teilte Nolita mit. Toscani hat bereits angekündigt: "Ich werde vor Gericht ziehen und moralischen und materiellen Schadenersatz fordern."

Berühmt wurde Toscani Mitte der 80er Jahre mit seinen umstrittenen Benetton-Fotos, die etwa einen Aids-Sterbenden und das blutige Hemd eines Kriegstoten aus Bosnien zeigten.


Info: taz.de
2007-10-29 00:12

Kommission geht gegen Mager-Models vor  Kommission geht gegen Mager-Models vor

Models leiden nicht selten an EssstörungenTraurig aber wahr: Fast die Hälfte aller Models leidet an Essstörungen.Eine britische Kommission empfiehlt jetzt strengere Regeln für die Frauen auf dem Laufsteg. Und der Modeindustrie wurden auch noch eine andere Art von Tests empfohlen.

Eine Expertenkommission der britischen Modeindustrie will Jugendliche erst ab 16 Jahren auf den Laufsteg lassen und die Models vorher auf Essstörungen hin untersuchen lassen. Der von den Veranstaltern der Londoner Modenschau Fashion Week vorgestellte Bericht geht jedoch nicht soweit, den Ausschluss von Frauen mit Essstörungen vorzuschlagen. Modenschauen in Madrid und Mailand haben zu dünne Models im vergangenen Jahr von den Laufstegen verbannt, da ihnen vorgeworfen wurde, ungesunde Schönheitsideale zu fördern.

Der Bericht des British Fashion Councils wurde von Modedesignern und Spezialisten für Essstörungen erarbeitet, hat allerdings bislang nur Empfehlungscharakter. Die Agenturen sollen ihre Models künftig von akkreditierten Ärzten auf Essstörungen hin untersuchen lassen müssen. Zusätzlich sollen hinter den Laufstegen öfter überraschende Drogentests durchgeführt werden. Bis zu 40 Prozent der Models litten an Essstörungen, in der Gesamtbevölkerung seien es nur etwa drei Prozent, heißt es in dem Bericht.

Unterdessen sorgt die Wahl einer zwölf Jahre alten Schülerin als Aushängeschild einer Modeschau in Australien für Empörung. „Wir müssen die Unschuld in unserer Gesellschaft schützen“, sagte Premierminister John Howard. „Eine Zwölfjährige in so eine Welt zu stoßen ist empörend.“ Auch in den Fernseh- und Radio- Talkshows war das Echo überwiegend ablehnend.
Die hoch gewachsene Achtklässlerin Maddison Gabriel hatte Mitte der Woche ein Model-Casting gewonnen. Als Preis tritt sie als Hauptfigur der Gold Coast Modewoche auf und erhielt einen Modeling- Vertrag. Ihre Mutter verstand die Aufregung nicht. Maddison habe ihr Leben lang davon geträumt, Model zu werden. „Sie ist sehr reif für ihr Alter“, sagte Michelle Gabriel der Zeitung „Gold Coast Bulletin“. Das meinte auch die Leiterin der Model-Agentur, die die Zwölfjährige unter Vertrag genommen hat. Sie sei beim Interview redegewandter gewesen als viele der älteren Modells, meinte Simone Hyde.

Info: welt.de
2007-10-28 23:48

Heidi Klum: «Ich bin nicht geschaffen zu hungern» Heidi Klum: «Ich bin nicht geschaffen zu hungern»

Die Zeitschrift «Bunte» zitiert die 34-Jährige mit den Worten: «Ich war nie der dünne, magere Typ. Je mehr ich das versucht habe, desto schlimmer wurde es.



Heidi Klum konnte nur noch an Muffins denken. /

Ich musste mehr denn je ans Essen denken.» Ausserdem erklärte Heidi weiter: «Ich wurde aufgefordert, Gewicht zu verlieren. Ich hab's auch versucht, konnte aber nur noch an Muffins denken. Ich bin einfach nicht geschaffen zu hungern.»
Info: nachrichten.ch
2007-07-06 01:15

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