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Orthorexia nervosa

Orthorexia nervosa bezeichnet ein Krankheitsbild aus der Kategorie der Essstörungen, welches noch nicht allgemein anerkannt ist, aber von der Wissenschaft zur Zeit intensiv diskutiert wird.
Der Begriff Orthorexie (griech.: orthós „der richtige“ und órexi „Appetit“) soll darauf anspielen, dass die Betroffenen ein krankhaftes Verlangen haben, sich möglichst „gesund“ zu ernähren. Der Begriff wurde erstmals vom amerikanischen Arzt Steven Bratman im Oktober 1997 in Anlehnung an die Bezeichnung „Anorexia nervosa“ geprägt Steven Bratman, der jahrelang spezielle Diäten sowohl bei sich selbst, als auch bei seinen Patienten praktiziert hat, habe bei sich und vielen Gleichgesinnten krankhafte Muster im Umgang mit dem Thema Essen entdeckt. Problematisch seien vor allen Ernährungsphilosophien mit stark ideologischer Komponente, die ihren Anhängern beispielsweise den Schutz vor Krankheiten aller Art versprechen.

Tags: Orthorexia-Nervosa

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Letzte Änderung des Artikels: 2008-03-08 20:55
Verfasser des Artikels: Christoph Tischler
Revision: 1.153

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