Unter einer parenteralen Ernährung versteht man in der Medizin eine Ernährung unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes.
Eine parenterale Ernährung (PE) kommt bei allen Patienten in Frage, die über einen längeren Zeitraum (> 3 Tage) nicht über den normalen Weg ausreichend Nahrung zu sich nehmen können oder wollen. Dies betrifft Patienten, die an akuten Krankheiten des Magen-Darm-Traktes, wie beispielsweise einer Pankreatitis oder einem Ileus, leiden; aber auch Patienten, bei denen im Rahmen einer Operation neue Verbindungen im Magen-Darm-Trakt (Anastomosen) angelegt worden sind, werden in den ersten Tagen nach der Operation zur Entlastung der neu geschaffenen Verbindung in dieser Art und Weise ernährt. Ein weiterer Grund für eine PE sind Resorptionsstörungen im Dünndarm oder kritisches Untergewicht, verursacht beispielsweise durch Eßstörungen wie die Magersucht.
Tags: parenteralen Ernährung
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Letzte Änderung des Artikels: 2008-03-08 20:58
Verfasser des Artikels: Christoph Tischler
Revision: 1.155
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