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ID #1098

Affektive Störungen

Bei den affektiven Störungen oder auch Affektstörungen (engl. affective disorders) handelt es sich um akute, chronische oder episodische Störungen des Affektes. Affekt wird hier im Sinne von Grundstimmung gebraucht, es handelt sich also primär um Stimmungsstörungen. Allerdings müssen Antrieb, Spontaneität, vegetative Funktionen (Schlafbedürfnis, Appetit, Libido) und soziale Interaktion mitbetrachtet werden. Ebenso können gleichzeitig Störungen des formalen und/oder inhaltlichen Denkens und der Wahrnehmung auftreten. Die Betroffenen haben entweder einen gesteigerten oder einen gedrückten Affekt. Im ersten Fall sind sie übermäßig und der Situation nicht angemessen freudig erregt oder auch gereizt bei übersteigertem Aktivitätsniveau (Manie, Euphorie, Dysphorie). Eine schwächere Form der Manie wird als Hypomanie bezeichnet. Das andere Extrem ist eine übermäßig niedergeschlagene Stimmungslage mit Energielosigkeit (Depression). Beide Zustände können auch mehr oder minder regelmäßig abwechselnd auftreten, man spricht dann von einer bipolaren Störung (auch „manisch-depressive Erkrankung“ oder Zyklothymie).

Tags: Affektive Störungen

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Letzte Änderung des Artikels: 2007-07-03 03:16
Verfasser des Artikels: Christoph Tischler
Revision: 1.135

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